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15.3.2007 von admin.
Unternehmen wir`s gemeinsam.
Die eigenen Ideen und Vorstellungen realisieren, eine attraktive wirtschaftliche Nische finden, seine Arbeitszeit individuell einteilen können - es gibt viele persönliche Motive für den Schritt in die Selbstständigkeit. Und immer mehr Deutsche wagen das “Abenteuer Existenzgründung“: Fast 3,7 Millionen Selbständige gibt es derzeit bereits bundesweit.
Zu Beginn einer Gründungs-Vision halten sich Motivation und Bedenken meist noch die Waage. Doch nie war es in Deutschland so vergleichsweise einfach, eine eigene Existenz aufzubauen: Es gibt immer mehr wirtschaftliche Förderprogramme und Gründungswettbewerbe und auch die Beratungsangebote für Existenzgründer werden von Jahr zu Jahr vielfältiger.
Mit einer zündenden Idee, einer fundierten Marktanalyse vor dem Start, dem richtigen Namen für das “Baby Unternehmen” und gutem Marketing ist schon viel geschafft. Doch welche finanziellen Aspekte müssen Existenzgründer sonst noch bedenken - neben dem eigentlichen Investitionsrisiko? Thomas Dowe, Versicherungsexperte des Versicherungsverbundes Die Continentale stand Rede und Antwort zum Thema Absicherung:
Herr Dowe, welche Absicherungen brauchen Existenzgründer auf jeden Fall?
Thomas Dowe: Bereits vor dem Schritt in die Selbstständigkeit sollten sich Gründer eine Versicherungs-Checkliste anlegen: Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn Sie als Gründer beruflich oder privat Schäden verursachen, wenn sich ein Kunde auf Ihrem Grundstück verletzt, die Computeranlage ausfällt, ein Kunde seine Rechnung nicht bezahlt? Wie ist bei Arbeitsausfällen durch Krankheit zu verfahren, wird ausreichend fürs Alter vorgesorgt? Die Liste bedenkenswerter Absicherungen ist schon relativ umfangreich.
Neben dem weiten Feld der privaten Altersvorsorge und Krankenversicherung: Gibt es denn materielle Grundabsicherungen, die wirklich unverzichtbar sind?
Thomas Dowe: Für Selbstständige in den Bereichen Handwerk, Handel, Heilwesen und Gastronomie ist aus meiner Sicht vor allem eine Betriebshaftpflicht-Versicherung absolut unverzichtbar. Sie deckt Schäden, die bei der Arbeit entstehen. Zum Beispiel, wenn ein Dachdecker eine Dachpfanne fallen lässt und einen Passanten verletzt, kommt die Betriebshaftpflichtversicherung für die entstehenden Kosten auf. Für einige Berufsgruppen ist eine Haftpflichtversicherung sogar gesetzlich vorgeschrieben, zum Beispiel für Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Notare und Rechtsanwälte. Doch es gibt eine Reihe weiterer Sachversicherungen, an die zu denken ist.
Welches sind denn die wichtigsten Sachversicherungen?
Thomas Dowe: Mit die älteste Versicherung überhaupt ist die Feuerversicherung, die finanziellen Schutz bei Bränden, Blitzschlag, aber auch bei Explosionen und anderen Feuerherden von außen bietet. Ebenso verheerend wie Feuer- können jedoch Wasserschäden sein, denn auch diese können einen Betrieb vollständig verwüsten. Dagegen schützt eine Leitungswasserversicherung. Bedenken Sie bitte auch das Thema Sturmversicherung, dass Stürme erhebliche und kostspielige Schäden anrichten können. Schließlich darf die Gefahr eines möglichen Einbruch-Diebstahls- und daraus resultierenden Vandalismusschaden wie beschädigte Türen und Fenster, Computer oder Maschinen nicht verkannt werden. Diese Gefahren - also Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch, Diebstahl, Vandalismus - kann der Betriebsinhaber im Rahmen einer Geschäftsinhaltsversicherung, auch mit Betriebsunterbrechungsversicherung, optimal absichern. Wichtig ist außerdem eine gute Glasversicherung zum Schutz von Schaufenstern oder Dachverglasungen. Hinzukommen können - je nach Ausrichtung des Betriebes - Kraftfahrt-, Produkthaftpflicht,- Transport,- Maschinen,- Elektronikversicherungen, und so weiter.
Eine Existenzgründung allein ist ja schon ein großer Kraftakt. Kann der Gründer nicht zumindest den Absicherungsaufwand etwas minimieren?
Thomas Dowe: Ja, dazu würde ich auch dringend raten. Immer mehr Versicherungsunternehmen bieten mittlerweile gebündelte Versicherungen an. Hierbei sind die Beiträge weitaus günstiger als bei entsprechenden Einzelpolicen. Interessenten sollten sich bei einer Versicherungsgesellschaft ihres Vertrauens stets nach Pauschaltarifen beziehungsweise Versicherungspaketen erkundigen, die Mehrfachrisiken zu besonders günstigen Preisen abdecken. Das spart auf jeden Fall Geld, Zeit und Nerven.
Die Versicherungslandschaft ist ja sehr unübersichtlich und umfasst auch einige neue Direktversicherer, die ihre Produkte ausschließlich über das Internet anbieten. Welche Anbieter sind denn aus Ihrer Sicht empfehlenswert?
Thomas Dowe: Als Unternehmensgründer würde ich persönlich eher auf den Schutz eines langjährig etablierten und erfahrenen Anbieters mit ausgebildeten Versicherungsexperten in Ortsnähe vertrauen. Denn für Rückfragen oder auch Vertragsanpassungen wäre ein Fachmann aus Fleisch und Blut, den man unmittelbar kontaktieren kann, immer meine erste Wahl.
Günstigen Rundum-Schutz bietet beispielsweise die Continentale Sachversicherung AG mit der Absicherung “KuBuS” für Handwerks- und Handelsbetriebe, für das Heilwesen und Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe. Bei der Continentale bringt übrigens nicht nur die Policen-Bündelung Vergünstigungen: Junge Unternehmer von Handwerks- und Handelsbetrieben profitieren im Startjahr ihrer Selbstständigkeit zudem von einem 10-prozentigen Preisnachlass speziell für Existenzgründer.
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